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Die Frühstückshelden

Hier seht Ihr sie, die stolze Formation der Frühstückshelden. Immer wachsam, immer auf Zack und meist frisch geduscht:

Lukas (Bass und Teenie-Schwarm)

Die Legenden sind wahr! Oh mein Gott, es gibt ihn wirklich! Viele dachten erst, dass es gar keinen besten UND gutaussehendsten Bassisten gibt, aber Heldenfrühstück hat Lukas verpflichtet und nun erfüllt sich die Prophezeiung! Wie so oft hat das Ganze mit einem Missverständnis angefangen: Eigentlich interessierte er sich für das Instrument, welches das berühmte Bass-Riff von "Smoke on the water" spielt und dachte es handele sich hierbei um einen Bass. Aber auch nachdem die Verwechslung aufgeklärt wurde, blieb er dem instrumentalen Subwoofer treu (ohne natürlich doch noch auf Ausflüge zur Gitarre und auch dem Keyboard zu verzichten). Neben seinem Dasein als Student des karohemdlastigen Maschinenbaus an der TU München, rockt, popt und skat Lukas nicht nur unfassbar auf, sondern auch vor der Bühne. So besucht er leidenschaftlich gerne Konzerte von z.B. Mando Diao, Sunrise Avenue oder den Wise Guys. All das führt selbstverständlich zu der Tatsache, dass Lukas DER Teenie-Schwarm der Truppe ist. Während die Band nach einem Auftritt schon schläft, Tobi an der Bar abhängt und Raphi noch abbaut, verteilt Lukas noch bis in die frühen Morgenstunden Autogramme, schüttelt Hände und busselt Jungfrauen. Dass er darüber hinaus auch noch ein unfassbarer Siegertyp ist, beweist Lukas permanent in soliden Brett- und Kartenspielabenden. Tja, GAME OVER, Freunde!

Raphael Kornherr (Schlagzeug und Fashionexperte)

"Frag mal den Raphi!" - Diese Antwort bekommt häufig jemand zu hören, wenn es um irgendeine Frage um die Band geht. Der Raphi weiß einfach Bescheid und kümmert sich irgendwie um alles. Sein Spektrum reicht vom Wissen, wie viel Bier und Spezi noch im Bandkühlschrank ist, über den Quellcode und allen Spielereien der Homepage, bis hin zum Wissen aller anstehenden Auftritte, mit Datum, Ort, Setlist, sowie komplettem technischen Aufbau und was man wohl am besten anzieht. Unfassbar unpassender Weise studiert unser Schlagzeuger eigentlich Wirtschaftsmathematik an der LMU in München. Damit aber sein kreativer Esprit dabei nicht Suizid begeht, ist er noch selbstständig in Sachen Kleinfilm und Veranstaltungstechnik unterwegs. Musikalisch hat der ganze Spaß am Klavier angefangen. Da er aber eher interessiert war, auf dem teuren Steinway-Holz herumzutrommeln, statt in die Tasten zu hauen, kauften ihm seine masochistischen Eltern schnell ein Schlagzeug, um darüber hinaus auch noch weiteren Dellen in Töpfen und Eimern vorzubeugen. Seit 2008 zieht es ihn auch noch zur Gitarre, weil es damit einfacher ist, Mädels klar zu machen, als immer erst das ganze Schlagzeug aufzubauen - und selbst dann fällt es an den Drums eher schwer, eine romantische Stimmung aufzubauen. Nichts desto trotz gibt er leidenschaftlich gerne Schlagzeugunterricht, um nicht zuletzt die Frauenwelt für dieses romantisch-unterschätzte Instrument zu erwärmen. Beim eigenen Musikkonsum ist Raphi eher unabhängig. Klar fällt die erste Aufmerksamkeit auf Indie, Rock und Pop, aber eigentlich sind den Spektren des Genre-Mixes keine Grenzen gesetzt. Wo es aber keinerlei Toleranz gibt, ist beim Fußball! Sei es bei der Wahl des eigenen Lieblingsvereins oder was Ungerechtigkeit auf dem Platz betrifft. Da eilt der schwarz kostümierte (Schiri-Outfit) Raphmeister schnell zur Stelle und rettet mal wieder die Welt, vielleicht ja auch bald Deine...

Tobias (Gitarre, Gesang und schlechte Wortspiele)

Nur wer einmal die steifen Brisen der Nordseeküste am eigenen Leib erleiden, - pardon - genießen durfte, der kann ihn verstehen, den eigenartigen Humor der Friesen. Und eine Menge davon bringt der Tobi (neben Georg der einzige nicht-Bayer) in die Band. Das wird natürlich unfassbar tolerant von den anderen Frühstückshelden aufgenommen... Sätze, wie "Ey Tobi, das geht gar nicht" oder "Was für eine absolut idiotische Idee" sind natürlich niemals nicht von niemandem zu irgendwem gesagt worden… Die musikalische Früherziehung begann schon im elterlichen Wohnsimmer, wo Tobi mit der Crème de la Crème der Musik der 60er und 70er großgezogen wurde. Nächtelange Musikeskapaden mit den Beatles, Pink Floyd, Queen, den Scorpions und sogar dem jungen Westernhagen prägten den kleinen Blonden und so beschloss er vor Urzeiten das Geschick der Gitarre zu erlernen. Auf diesem nicht immer geraden musikalischen Weg wuchs die Liebe zu ausnahmslos allen Richtungen und Auswüchsen von Klassik, über Swing bis hin zum gepflegten Rock. Die andere große Leidenschaft in seinem Leben (neben allem, was Musiker sonst so lieben) ist das Kino und so zog er schnurstracks ein Filmproduktionsstudium durch, um jetzt als selbstständiger Komponist für Bands, Film und Fernsehen tätig zu sein. Klar, oder? Wenn er aber gerade nicht gut gesättigt durch den ein oder anderen Burger im Kino abhängt, ist es sehr wahrscheinlich, dass man ihn mit seinem VW-Bus als Punkt am sonnenuntergangdurchtränkten Horizont sieht, um ein Stück weiter hinten, sich selbst zu finden.

Bernd (Saxomophon und pure Smoothigkeit)

Man kann es nicht leugnen: Bernd macht es wie Superman! Tagsüber geht er mit schicken Schuhen und gebügeltem Hemd seiner Tätigkeit als Anwalt nach, doch wenn die Nacht hereinbricht wird er zum Ska-Rock-Rächer und versetzt sein Saxophon in noch ungeahnte Schwingungen. Es fehlt eigentlich nur noch das Cape… Ein wunder, dass ihm sein Heimatsort Neubiberg noch kein stählerndes Denkmal setzte. Sicher nur eine Frage der Zeit. Angefangen hat der ganze Spaß tatsächlich an der klassischen Gitarre. Doch als sich der Übergang zur E-Gitarre schwieriger erwies, als gedacht (Juristen und Technik…) fand er mit 16 schnell zu seiner großen Liebe dem Saxophon. Beflügelt durch Soul-, Funk-, Jazz- und Rockmusik entlockte er dem Schwunghorn immer deftigere und kunstvollere Töne, was ihn schlussendlich zwangsläufig 2016 zu Heldenfrühstück brachte. Als tonaler Mittelfeldmatador sorgt er für „all that Jazz“ in der Kapelle und lässt so die Bläsersätze zwar hammerhart aufprallen, aber sanft streicheln verklingen. Neben der geistigen und gefühlstechnischen Auslastung ruht Bernd aber nicht eher, bevor er sein Sportpensum hinter sich gebracht hat. So sieht man ihn gerne, stets mit einem zufriedenen und dankbaren Lächeln auf den Straßen und Pisten dieser Welt beim Laufen, Mountainbiken oder Skifahren. Es ist also ganz offenkundig: Wie bei Superman, ist man bei Bernd in den besten Händen: rechtlich, musikalisch, gesundheitlich. Läuft bei ihm!

Florian (Gitarre und Schwiegermamas Liebling)

Man kennt das: Irgendwer schickt einem einen Youtube-Link zu, auf dem meist ein Asiate zu sehen ist, der auf unglaubliche Art und Weise einem handelsüblichen Musikinstrument nie geahnte Töne entlockt. Damit das persönliche Ego nicht vollends im eigenen Tränenmeer baden geht, denkt man sich meist im Stillen: "Der hat halt keine Freunde". Blöd halt, wenn so ein Mensch zum eigenen Freundeskreis zählt! Und so einer ist Flo, der einfach mal mir nichts, dir nichts Flöte, Mundharmonika, Akkordeon, Gitarre, Bass, Schlagzeug, Didgeridoo, Rassel, Maultrommel und Mikado fließend beherrscht. Und dabei ist er nicht mal Asiate! Da ihm aber die auf-der-Bühne-Seite nicht reicht, verdient er auch noch seine Brötchen damit allerlei Veranstaltungen und Klangerzeugnisse zu organisieren, zu mischen und zu produzieren. A propos Brötchen: Der sagenhafte Bernd das Brot erhält durch seine Hand die Soundkulisse und in selbiger Band rockte Flo bereits ein paar Wochen durch die Bühnen und die Top40 der Nation. Bei all diesen Talenten ist es fast schade, dass Flo bei Heldenfrühstück seit 2015 "nur" die Gitarre schwingen darf. Allerdings gleicht er das wieder aus, indem er sich auch um allerlei audioproduktionsrelevante Bedürfnisse der Band kümmert und dabei auch professionell mit Rat und Tat zur Seite steht. Mann, Mann, Mann, what a guy!

Ilya (Trompete und Beatles-look-a-like-Frisur)

Während es den übrigen Frühstückshelden schon schwer genug fällt die eigenen Termine in München zu organisieren, damit hier und da auch mal geprobt werden kann, jettet Ilya ganz entspannt zwischen Russland und Deutschland hin und her und macht diverse Abstecher mal hierhin, mal dorthin. Der gebürtige St. Petersburger ist durchaus als Instrumentenveteran zu bezeichnen. Mit sieben fing er an Klavier zu lernen, danach Klarinette, dann Alt-Saxophon. Doch fand er sich dabei immer unter dem sprichwörtlichen Schachclub der Musikschule wieder. Darauf beschloss Ilya sich endlich der musikalischen Football-Mannschaft anzuschließen: Den Trompeten! Damit hat er es durchaus ernst gemeint und hat das edle Instrument nicht nur gelernt, sondern Hals über Kopf studiert und blies dann jahrelang in einem Symphonieorchester. Doch 2008 war Ilya mit der Ausreizung seines Instruments in der klassischen Blechsektion nicht mehr zufrieden und so schloss er sich der russischen Reggea-Rock Band „Alai Oli“ an, mit denen er nach wie in großen Konzerthallen andächtig im ekstatischen Beifall badet. Aber Russland ist Ilya einfach nicht genug! Da muss schon noch so eine wundervolle Stadt, wie München und dazu natürlich eine zusätzliche Band her! So kam es, dass er schnurstracks den Weg zur heroisch-frühstücklichen Bläsersektion fand. Hier verzaubert er seit 2018 die Massen mit seinem glockenklaren, abartig hohen Trompetenton! Natürlich lässt sich der Musikgeschmack eines durch und durch studierten Musikers nicht eingrenzen und so hört Ilya lustig querbeet, was ihm vor die Ohren kommt von Klassik bis Hip-Hop. Als ob das alles noch lange nicht genug wäre, managt der Blechblasgigant auch noch munter die ein oder anderer Konzerttour… Klar, warum auch nicht? Man lebt ja nur 4, 8 oder 12 mal….